ÜBER MICH

Geboren am 24. Februar 1985 in Luzern und aufgewachsen in der Voltastrasse, wo ich zuerst ins Moosmattschulhaus und dann ins Alpenquai zur Schule gegangen bin. Meine Mutter war Schweizerin und mein Vater stammt aus der Türkei, welcher mich und meinen Bruder nach dem Tod unserer Mutter an Brustkrebs alleine aufziehen musste. Durch meine Lebensgeschichte lernte ich schon früh Verantwortung zu übernehmen und verstehe es, mich in die Situation anderer Menschen hineinzuversetzen, auch in die jener, die es vielleicht etwas schwieriger haben als andere.

Für die Gemeinschaft

Das Engagement für die Stärkung unseres sozialen Zusammenhalts und die Gemeinschaft ist für mich enorm wichtig und zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben, ob als Jungwachtleiter bei der Jungwacht Blauring St. Paul, Juniorentrainer des Luzerner Sportclubs LSC oder Coach der Schweizer Nationalmannschaft der Gehörlosen im Hallenfussball.

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Unterwegs mit der Fachschaftsgruppe Integration der JW BR Kanton Luzern.

Im Moment liegt der Fokus meines ehrenamtlichen Engagements beim Verein „Eisenplatz“, http://www.eisenplatz.ch, wo wir auf einem ca. 1000m2 grossen Areal an der Industriestrasse in Luzern mit einer Zwischennutzung den freien Platz beleben und ihn für die Menschen in diesem Quartier zu einem Begegnungs-, Erholungs-, Erlebnis,- und Spielort umgestalten. Die ehrenamtlichen Engagements schätze ich sehr, auch deshalb, da ich durch sie immer den Austausch mit Menschen verschiedenster Berufe und Hintergründe beibehalte. So spiele ich beim FC Luzern zusammen mit Sanitärmonteuren, Metzgern oder Buchhaltern und weiss um ihrer Bedürfnisse und Meinungen.

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Aufführung der Compagnie Trottvoir auf dem Eisenplatz.

Ausbildung und Beruf

In Bern habe ich mein Studium in Sport- und Betriebswirtschaften abgeschlossen, wobei ich während dieser Zeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter gearbeitet habe. Zuerst an der eidgenössischen Hochschule für Sport in Magglingen, im Ressort Sport und Wirtschaft bei Hippolyt Kempf und danach am Institut für Sportwissenschaften der Uni Bern. Anstatt über die Ehrenamtlichkeit in Sportvereinen zu doktorieren, entschied ich mich für ein Zweitstudium in Biologie, da mich die Naturwissenschaften schon immer in den Bann zogen. Nach erfolgreichem Masterabschluss 2017, arbeitete ich für Wildbiene und Partner in Zürich.

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Aussicht auf das Bundeshaus und die Berner Alpen von der grossen Schanze aus.

Ab Februar arbeite ich für die Stadt Bern auf der Fachstelle Natur und Ökologie und seit Januar 2018 wage ich den Schritt in die Selbständigkeit als Mitbegründer und Geschäftsführer des Vereins „Nature Inclusive Urban Design“, http://www.niud.ch. Zusammen mit Genossenschaften, Eigentümern, Architekten, Gemeinden, Unternehmen und der Bevölkerung, möchten wir die urbanen Räume von Anfang an naturnah und partizipativ gestalten, damit sich Aufenthaltsqualität und -Attraktivität für die in der Stadt lebenden Menschen erhöhen und einheimischen Tieren wie z. B. Wildbienen oder Singvögel und Pflanzen Lebensraum bieten. Da der Gang in die Selbständigkeit zu Beginn mehr Mittel verbraucht als generiert, arbeite ich im Restaurant Parterre Teilzeit, um mein Projekt zu finanzieren. Gerade durch diese Arbeit entstehen spannende Begegnungen und ich behalte die Bodenhaftung.

Bei der Arbeit im Restaurant Parterre in der Neustadt. 

Freizeit

In meiner Freizeit verbringe ich viel Zeit in der Natur, ob beim Pilzeln im Entlebuch, Langlaufen im Eigenthal oder Urban Gardening im Schrebergarten in der Allmend. Daneben bin ich passionierter (Kunst)Rasen- und Hallenfussballer beim FC Luzern und Futsal Club Luzern.

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Aufstieg in die 3. Liga 2017/2018 als Captain mit dem FC Luzern.
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Wunderschöne Winterstimmung auf der Langlaufloipe im Eigenthal.